VORTRAGSREDNER MARKETING, KEYNOTE-SPEAKER WEBSEITE. Bei vielen Möchte-gern-Rednern scheitert das Vortragsredner- bzw. Speaker-sein aus einem banalen Grund: Potenzielle Interessenten finden sie bei der Suche im Internet nicht.
Viele Berater, Trainer, Coaches – bzw. allgemein Angehörige beratender Berufe – träumen davon, ein gefragter Vortragsredner bzw. Keynote Speaker zu sein, denn sie sind überzeugt, mit dem Halten von Reden und Vorträgen
- lässt sich leicht viel Geld verdienen und/oder
- lassen sich leicht lukrative Folge-/Projektaufträge für mich bzw. mein Unternehmen an Land ziehen.
(Oder: Als Speaker wird mir endlich die gewünschte öffentliche Anerkennung zuteil.)
Das Vortragsredner-sein bleibt meist ein unerfüllter Tagtraum

„Berater, die gerne auch Vortragsredner wären, brauchen eine Webseite, die gut und schnell im Netz gefunden wird.“
Bei mindestens 95 Prozent der „Möchte-Gern-Redner“ platzen diese Tagträume, weil sie die Grundvoraussetzungen für das „Speaker-sein“ nicht erfüllen. Darüber habe ich schon oft geschrieben. Doch auch bei vielen Möchte-gern-Rednern, die eigentlich alle Voraussetzungen für das Redner-Business erfüllen, platzt dieser Traum – aus einem einfachen Grund: Die Personen und Organisationen, die sich für sie als Redner interessieren könnten, finden sie bei Bedarf nicht im Netz. (Mit einer Ausnahme: Die potenziellen Auftraggeber kennen bereits ihren Namen und geben diesen als Suchbegriff bei Google & Co ein.)
Vortragsredner müssen Promis oder anerkannte „Experten für…“ sein
„Ist das Gefunden-werden im Netz für einen Vortragsredner, denn wirklich so wichtig“, fragen mich oft Berater, die gerne mehr Speaker-Aufträge erhalten würden. „Ja“, lautet dann stets meine Antwort, „zumindest für alle Berater, die nicht wie zum Beispiel Joschka Fischer, Robert Habeck oder Michelle Obama aufgrund ihrer Biografie fast jeder aus Funk und Fernsehen kennt, sondern die primär aufgrund ihrer Expertise für ein Thema wie Innovation, Leadership, Künstliche Intelligenz, Motivation oder Verkauf für Unternehmen ein interessanter Redner sein könnten.“ Sie brauchen eine Webseite, die schnell und gut im Netz gefunden wird, noch dringlicher als Berater und Trainer.
Vortragsredner, Keynote-Speaker werden anlass-bezogen gebucht

Vortragsredner und Keynote-Speaker werden stets anlass-bezogen gebucht
Aus folgendem Grund: Mit Trainern, Beratern, Coaches usw. arbeiten Unternehmen, sofern sie mit deren Leistung zufrieden sind, meist längerfristig zusammen. Sie greifen bei Bedarf immer wieder auf sie zurück. Einen Redner – sei es für einen Live- oder Online-Vortrag – hingegen engagieren Unternehmen, Verbände usw. in der Regel stets anlassbezogen – zum Beispiel für eine Management-Tagung/-Schulung, eine Kundenveranstaltung, ein Vertriebs-Kick-off – und zwar für ein Thema,
- das ihrer Organisation gerade unter den Nägeln brennt oder
- das ihnen für die geladenen Gäste als attraktiv erscheint.
Und selbst, wenn der Vortrag des Vortragsredners aus Kundensicht absolute Spitze war, dann wird er zum Beispiel im Folgejahr nicht erneut engagiert, denn dann möchte der Veranstalter den „geschätzten Mitarbeitern“ oder „sehr verehrten Gästen“ etwas anderes, Neues bieten.

Das Internet: ist das zentrale Medium für potenzielle Auftraggeber, um sich über mögliche Vortragsredner und Speaker zu informieren
Vortragsredner-Suche erfolgt meist per Internet
Also begeben sich die potenziellen Auftraggeber erneut auf die Suche nach einem attraktiven Redner – und zwar meist zunächst mit Hilfe des Internets. Und wird dann ein Berater zum Beispiel, wenn man solche Wortkombis wie „Vortragsredner Künstliche Intelligenz und Führung“ oder „Keynote Speaker KI und Führung“ bei Google & Co eingibt, in der Liste der angezeigten Treffer weit vorne angezeigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er zumindest als potenzieller Redner in Betracht gezogen wird.
Anders ist dies bei einem Berater, der über dieselbe (oder sogar eine größere) Expertise bezogen auf das gewünschte Thema verfügt, den man beim „Googeln“ jedoch nicht findet. Er hat letztlich nur eine Chance, einen Auftrag als Vortragsredner zu erhalten, wenn der Veranstalter eine Redneragentur kontaktiert und er bei dieser für das betreffende Thema als Vortragsredner gelistet ist.
Vortragsredner und Redner-Agenturen wollen Geld verdienen
Auch so können Möchte-gern-Redner selbstverständlich an Aufträge für Keynotes, (Impuls-)Vorträge usw. gelangen – jedoch wird deren Zahl stets deutlich niedriger sein, als wenn man sie auch beim Googeln gut findet.
Und wenn ein Vortragsredner über eine Redneragentur seine Aufträge erhält? Dann ist auch sein Honorar deutlich niedriger als bei einem Redner, der seine Aufträge über seine Webpräsenz persönlich akquiriert. Denn selbstverständlich wollen die Redneragenturen wie alle Zwischenhändler an ihre Vermittlertätigkeit auch etwas verdienen.
Auch Vortragsredner, Keynote-Speaker brauchen eine Marketing-Strategie

Die Aufträge als Vortragsredner bzw. Keynote-Speaker fallen nicht vom Himmel
Zu Recht! Denn sie servieren den Rednern die Aufträge sozusagen auf dem silbernen Tablett und nehmen ihnen damit unter anderem die Arbeit ab, ihre Webseite für die Google-Suche zu optimieren. Was mittel- und langfristig der bessere Weg für die eigene erfolgreiche Selbstvermarktung als Vortragsredner ist, das muss jeder Möchte-gern-Speaker selbst entscheiden – abhängig unter anderem von seinen
Ressourcen und (Entwicklungs-)Zielen bzw. betriebswirtschaftlichen Zielen.
Auch für das Vortragsredner-Marketing gilt: von nix kommt nix.
Keinesfalls sollten Berater, Trainer und Coaches, die gerne auch Vortragsredner wären, jedoch davon träumen, dass ihnen die gewünschten Redner-Buchungen irgendwann ohne ihr aktives Zutun gleich gebratenen Täubchen in den Schoss fallen. Das ist und bleibt ein Tagtraum. Auch für das Redner-Business gilt: Von nix kommt nix.
Das gilt auch für das Vermarkten von Online- und Impuls-Vorträgen

Auch Online-Vorträge und Impuls-Vorträge müssen Redner aktiv vermarkten – das ist vielen Beratern, die gerne Vortragsredner wären, nicht bewusst.
Dies gilt übrigens nicht nur für die Life-Vorträge, die auf solchen Events wie Kongressen, Tagungen usw. gehalten werden, sondern auch für die Online-Vorträge, die im „digitalen Zeitalter“ zunehmend nachgefragt werden. Dies gilt ebenso für die Impuls-Vorträge die „Experten für …“ nicht selten in Unternehmen meist vor einem recht überschaubaren „Teilnehmer- bzw. Entscheider-Kreis“ anlassbezogen halten. Auch diese Aufträge sind hart umkämpft … und fallen nicht von Himmel. Alles müssen Berater, Trainer, Coaches sie gezielt akquirieren.
… selbst wenn die Teilnahme an dem Vortrag kostenfrei ist
Und wenn sie selbst zum Beispiel Online-Vorträge (oder Webinare) anbieten, um Kunden zu gewinnen oder zu binden. Auch dann müssen sie – selbst wenn die Teilnahme kostenlos ist – die Teilnehmenden aktiv „akquirieren“, damit sie letztlich nicht allein vor dem Monitor sitzen. Auch diese Aufgabe unterschätzen viele Berater, Trainer, Coaches, die gerne auch Vortragsredner bzw. Redner wären.

