17 Dez.

2025 rückläufige Tagessätze, Honorare im Consulting

HONORARE BERATER, TAGESSÄTZE BERATUNGSUNTERNEHMEN. Eine Studie des BDU zeigt: Zumindest die Tagessätze der Berater sind 2025 kaum gesunken. Auch die Honorare der Organisations- und HR-Beratungen bleiben weitgehend stabil.

 

 

Die Honorare bzw. Tagessätze der Beratungsunternehmen sanken 2025 – tendenziell

Der durchschnittlich kalkulierte Tagessatz im Consulting verzeichnete im Jahr 2025 einen Rückgang von minus zwei Prozent, obwohl 47 Prozent der Beratungsunternehmen ihre Honorare für das Jahr nicht verändert haben. Das ist laut einer Pressemitteilung des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. das zentrale Ergebnis der Studie „Honorare im Consulting 2025“ des Bundesverbands BDU.

 

 

Konjunktur wirkt sich auf Tagessätze, Honorare der Berater aus.

 

Nach Jahren steigender beziehungsweise stabiler Preise erlebten viele Marktteilnehmende im Consulting-Markt nun erstmals einen Rückgang, heißt es in der Pressemitteilung. Hierfür sind laut Dr. Bernhard Braunmüller, Vizepräsident des BDU: „vielfältige Faktoren“ verantwortlich: „Eine seit Jahren schwache Konjunktur, verhaltene Investitionen und substanzielle geopolitische Unsicherheiten belasten die Honorare im Markt.“ Offen bleibt bei der Befragung jedoch: Wie haben sich die (Gesamt-)Umsätze der Beratungsunternehmen bzw. Berater sich entwickelt?

 

 

Bei HR-Beratungen erzielen nur ein Prozent niedrigere Honorare

 

Umfrage: „HR-Beratungen verzeichnen geringste Hononareinbußen“ – das bezweifle ich

„Besonders stark betroffen“ von den gesunkenen Honoraren sind dem BDU zufolge die IT-Beratungen (minus 3 Prozent) sowie die Organisations- und HR-Beratungen mit einem Minus von – nur – einem Prozent. Dieser nur minimale Honorar-Rückgang überrascht mich insbesondere bei den HR-Beratungen, da ich aus dem Markt speziell von den Anbietern im Soft-Skill-Bereich primär die Klage vernehme „Der Markt wird immer schwieriger; die Unternehmen werden bei der Auftragsvergabe immer zögerlicher“ – und dies eigentlich schon seit fünf Jahren als die Corona-Pandemie begann.

 

 

Durchschnittlicher Tagessatz der Beratungsunternehmen: 1000 Euro

 

Tagessatz, Honorar Beratungsunternehmen im Durschnitt: 1000 Euro pro Berater-Tag

Die Strategieberatungen waren die BDU-Studie zufolge die einzige Beratungsdisziplin, die ihre Honorare leicht steigern konnte (+2 Prozent). Der von den Beratungsunternehmen insgesamt durchschnittlich fakturierte Tagessatz beträgt ihr zufolge „1.000 Euro in 2025, wobei der Tagessatz eines Geschäftsführers oder Partners im Durchschnitt bei 1.600 Euro und der eines Analysten bei 700 Euro liegt“.

 

 

KI wirkt sich noch kaum auf Beraterhonorare, Tagessätze aus

 

KI-Nutzung beeinflusst das Honorar, den Tagessatz der Berater, Coaches noch kaum

Der Studie zufolge hat das Thema KI aktuell laut Aussagen von 66 Prozent der Befragten noch keinen nennenswerten Einfluss auf die Honorarkalkulation. Knapp 40 Prozent der Beratungen gehen aber davon aus, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird. „Wie genau zukünftige kommerzielle Modelle im Lichte von KI aussehen werden – also wie man einen fairen Umgang mit Effizienzgewinnen zwischen Kunden und den in KI investierenden Beratungen gestaltet – wird sich noch zeigen müssen“, betont Braunmüller.

 

 

Große Beratungsunternehmen rechnen Reisekosten meist pauschal ab

 

54 Prozent der Beratungsunternehmen rechnen Reisezeiten der BDU-Studie zufolge nicht separat: Sie sind in ihre Tagessätze einkalkuliert. Dabei zeigt sich ein großer Unterschied je nach Größe der Beratung. Während 60 Prozent der kleineren Beratungen mit Einzelnachweisen arbeiten, setzen 38 Prozent der großen Beratungen auf pauschale oder integrierte Modelle. Der durchschnittliche pauschale Reisekostenaufschlag beträgt dabei 190 Euro.

 

 

Die sonstigen Nebenkosten sind zumeist im Tagessatz enthalten

 

Bei der Abrechnung der sonstigen Nebenkosten zeigt sich ein ähnliches Bild. Sie werden in der Mehrheit der Fälle (57 Prozent) direkt im Tagessatz abgebildet. Von den kleinen Beratungen arbeiten jedoch noch 36 Prozent mit Einzelnachweisen. Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt jedoch der Anteil integrierter Modelle.

 

Die Pressemeldung des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.  finden Interessierte hier.

 

TIPPS zum Kalkulieren Ihres Honorars bzw. Tagessatzes als Berater

Ein Beratungsmarketing-Klassiker von mir: „Fette Beute für Trainer und Berater:….“

PS.: Wünschen Sie noch einige Tipps, was Sie beim Kalkulieren Ihres Honorars als Berater bzw. als Beratungsunternehmen beachten sollten und wie Sie dabei vorgehen sollten? Wenn ja, dann klicken Sie hier.

 

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