13 Jan

Mit Kontaktformularen potenzielle Kunden abschrecken?

KONTAKTFORMULARE WEBSEITE. Gerade surfte ich mal wieder im Netz. Und dabei stieß ich mal wieder auf eine Beraterwebseite, bei der man auf der Kontaktseite zunächst ein sogenanntes Kontaktformular ausfüllen muss, um dem Berater eine Mail zu senden.

 

Was dieser Quatsch auf der Webseite eines Einzelberaters. -trainer oder -coaches soll, der – wenn es hoch kommt – pro Monat vielleicht eine Handvoll Online-Anfragen von Besuchern seiner Webseite erhält, konnte mir noch niemand erklären.

 

„Kontaktformulare bauen nur unnötige Kontakthürden auf.“

Den Zielkunden die Kontaktaufnahme möglichst einfach machen

Das Interesse jedes Beraters gleich welcher Couleur müsste es doch sein, es seinen potenziellen Kunden möglich einfach zu machen, ihn zu kontaktieren. Also einfach auf die Mailadresse des Beraters drücken, kurz das Anliegen schildern und ab damit – statt mit einem Kontaktformular mit Pflichtfeldern eine Kontakthürde aufzubauen.

 

Welchen Mehrwert hat dies für den Berater? Keinen! Stehen doch die Kontaktdaten des Absenders im sogenannten Subscript jeder ordentlichen Mail. Warum werden potenzielle Kunde dann genötigt, ihre Daten nochmals händisch in ein Kontaktformular eintragen?

 

Berater verkaufen kein „Stückgut“, sondern persönliche Dienstleistungen

Mit solchen Kontaktformularen können große (Konsumgüter-)Konzerne arbeiten, die ihre (Service-)Prozesse sowie ihre Datenerfassung (und ihr Bestellwesen)  weitgehend automatisieren möchten (oder aus Kostengründen müssen). Doch Trainer, Berater, Coaches, die persönliche Dienstleister sind? Die schießen sich hiermit vermutlich ein Eigentor, denn zumindest ich habe zum Ausfüllen solcher Kontaktformulare, wenn ich irgendwelche Infos möchte, in der Regel keinerlei Lust. Also gehe ich – sofern möglich – auf der Webseite eines anderes Anbieters, der mir die Kontaktaufnahme leichter macht.

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