22 Mrz

SEO-Kosten Webseite: Fahrrad, Fiat Panda oder Rolls Royce?

SEO KOSTEN, PREIS SEO. Wie viel Geld muss ich investieren, bis meine Webseite bei Google-Suchabfragen top gefunden wird? Wie viel Zeit vergeht, bis meine Webseite bei Suchabfragen mit den Begriffen A und B auf der ersten Trefferseite steht?

 

Wenn Berater, Trainer, Coaches mir diese Fragen stellen, gerate ich meist ins Schlingern. Denn wie viel Zeit und somit Geld es kostet, bis eine Webseite 1A im Netz steht, hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von den Suchbegriffen. Denn es macht einen Unterschied, ob man eine Webseite auf eine Wortkombi wie „Work-Life-Balance-Coach Darmstadt“ oder einen so allgemeinen Begriff wie „Unternehmensberater“ oder „Coach“ optimiert. Außerdem hängt dies von den Mitbewerbern ab.

 

Viele Faktoren beeinflussen das Optimieren der Webseite

Für Berater, Trainer, Coaches ist die Webseite das wichtigste Marketingtool

Denn es macht einen Unterschied, ob sich eine Berater-Webseite nur gegen die meist schwachen und mageren Webseiten einiger Karriere- oder Gesundheitscoaches in Darmstadt durchsetzen muss oder gegen

  • die mächtigen Webseiten der großen, oft weltweit agierenden Unternehmensberatungen und/oder
  • die Webseiten von Konzernen, die fast jeder kennt und/oder die Webseiten namhafter Unis, die allein schon wegen ihres hohes Bekanntheitgrads sowie ihrer großen Kunden-, Mitarbeiter- oder Studierendenzahl sehr viel Traffic haben.

Zudem hängt der Zeitaufwand von den Zielen des Beraters ab. Denn es macht einen Unterschied, ob eine Webseite nur regional oder im gesamten deutschsprachigen Raum schnell und einfach gefunden werden soll.

 

Der Zeitaufwand und somit der Preis bzw. die Kosten divergieren

Die PRofil-Berater, Darmstadt: SEO-Beratung und -Unterstützung für Berater

Die benötigte Zeit hängt auch davon ab: Wie ist die Webseite konzipiert? Enthält sie zum Beispiel ausreichend Unterseiten und somit Angriffsfläche, um beispielsweise  eine Vertriebsberatung nicht nur bezogen auf die Begriffe „Vertriebsberatung“, „Vertriebstraining“ usw., sondern auch „Neukundengewinnung“ und „Umsatzsteigerung“ weit nach vorne zu bringen? Des Weiteren davon: Betrieb der Berater oder das Beratungsunternehmen in den zurückliegenden Jahren bereits eine aktive Online-Pressearbeit, so dass schon viele Links auf die Webseite existieren oder müssen diese erst aufgebaut werden? Dies sind nur einige der Faktoren, die die nötige Investition an Zeit (und Geld) beeinflussen.

 

Das alles den Beratern, Trainern oder Coachs zu erklären, die in der Regel ja keine IT- und Online-Marketing-Experten sind, weshalb sie einen SEO-Unterstützer suchen, ist mir oft zu diffizil. Deshalb vergleiche ich das Ziel „im Netz gut gefunden werden“ in den Erstgesprächen mit Kunden oft mit dem Ziel „mobil sein“. Mobil ist man sowohl mit einem Tretroller oder Fahrrad. als auch mit einem Fiat Panda oder Rolls Royce. Und dass das Entwickeln und Bauen eines Rolls Royce mehr Know-how und Zeit erfordert als der Bau eines Fahrrads oder gar Dreirads, ist allen klar. Also müssen Berater, die als Webseite einen Rolls Royce und kein Fahrrad möchten, hierfür auch mehr bezahlen. Das leuchtet allen Beratern ein.

 

Das SEO bzw. Optimieren der Webseite ist kein Selbstzweck

Wie gut die Webseite gefunden werden muss, divergiert von Berater zu Berater

Doch benötigt jeder Anbieter von Training, Beratung oder Coaching einen Rolls Royce als Webseite? Nein! Denn angenommen Sie wären ein Darmstadt ansässiger Coach, der ausschließlich Präsenz-Coachings anbietet, und ihre Kunden kämen primär aus Darmstadt und Umgebung. Dann genügt meines Erachtens ein „Fahrrad“ – also eine Webseite, die sicherstellt, dass Sie in Darmstadt und Umgebung gut gefunden werden. (Darüber ob es ein Touren- oder Rennrad sein sollte, kann man sich streiten.) Denn welchen Mehrwert hätten Sie als Darmstädter davon, wenn Ihre Webseite bundesweit (oder gar in der gesamten DACH-Region) bei Google-Suchabfragen mit solchen Begriffen wie „Konflikt-“ oder „Karriere-Coaching“ auf Seite 1 erscheint? Einen geringen! Denn fast niemand z.B. fährt von Berlin nach Darmstadt für ein-, zwei-stündiges Coaching. Oder lässt hierfür einen Coach von Darmstadt nach Berlin einfliegen. Das wäre schlicht zu teuer. Entsprechend groß wäre bei einer entsprechenden Optimierung das, was man beim Anzeigenschalten Streuverlust nennt. Das heißt, die falschen Leute lesen Ihre (AdWords-)Anzeige beziehungsweise besuchen Ihre Webseite.

 

Anders ist es zum Beispiel bei einem Verkaufs- oder Führungskräftetrainer aus Stuttgart, der überregional Verkaufs- oder Führungskräftetrainings durchführt. Er benötigt zumindest einen „Fiat Panda“ – und eventuell sogar einen „VW Golf“ als Webseite. Denn Verkaufs- und Führungskräftetrainer gibt es im Großraum Stuttgart viele. Und bundesweit gibt es sie wie Sand am Meer. Entsprechend umkämpft sind solche Suchbegriffe wie Verkaufstraining und Führungskräfte- oder neudeutsch Leadership-Training. Deshalb sollte die Webseite des Trainers zumindest ein Fiat Panda sein – also eine Webseite die potenzielle Kunden im Großraum Stuttgart gut finden. Oder gar ein VW Golf? Also eine Webseite, die bundesweit, wenn man solche Begriffe wie „Verkaufstraining“ oder „Führungskräftetraining“ eingibt, recht weit vorne in den Treffer-Listen steht.

 

Nicht jeder Berater braucht einen „Rolls Royce“ als Webseite

Eine Webseite muss gut gefunden werden, sonst erfüllt sie ihre Funktion nicht

Anders ist es wiederum bei Beratungsunternehmen, die beispielsweise ein, zwei  Dutzend Mitarbeiter beschäftigen und mit Aufträgen versorgen müssen, und zudem auf solche Themenfelder wie Projekt- oder Changemanagement spezialisiert sind. Sie benötigen zumindest einen „VW Golf“. Häufig genügt sogar der nicht, um die Unternehmens- und SEO-Ziele zu erreichen. Denn solche Suchbegriffe wie Projektmanagement und Changemanagement, Agilität und Leadership sind nicht nur heiß umkämpft – auch in der Kombination mit Begriffen wie „Berater“ und „Beratung“. Die Beratungsanbieter haben zudem sehr mächtige Mitbewerber um die vorderen Google-Plätze – und zwar nicht nur andere Beratungsunternehmen.

 

Zu den Mitbewerbern zählen auch viele Konzerne, Forschungseinrichtungen und (BWL-Fachbereiche von) Universitäten, auf deren Webseiten irgendwo der Begriff Projekt- oder Changemanagement,  Agilität oder Leadership steht. Deren Webseiten sind meist viel mächtiger, sprich voluminöser, als die Beraterwebseiten. Sie haben aufgrund ihrer vielen Kunden, Mitarbeiter oder Studenten auch mehr Traffic. Also benötigen Beratungsunternehmen, um sich gegen solche Mitbewerber durchzusetzen und bei Google-Suchabfragen weit vorne zu stehen,  einen „Rolls Royce“ oder „Ferrari“ als Webseite. Entsprechend viel Ziel und Geld müssen sie in den Auf- und Ausbau ihrer Webseite und in deren Optimierung investieren. Im Gegenzug ist aber auch das Volumen der Aufträge, die sie (übers Netz) generieren, deutlich größer als bei einem regional agierenden Coach.

 

Ein „Luxusschlitten“ hat auch seinen Preis

Ein solcher Webseiten-Ferrari oder -Rolls Royce ist nicht von heute auf morgen entwickelt und gebaut. Bis er endlich die gewünschte Power und PS-Zahl hat, vergeht seine Zeit. Ein solcher Luxusschlitten muss aber auch nicht von heute auf morgen gebaut werden. Denn wenn es um das Ziel Mobilität geht, ist es ja auch schon ein Fortschritt, wenn man statt mit einem Dreirad mit einem Rennrad fährt oder von einem Fiat Panda auf einen VW Golf umsteigt. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich des Ziels „Sichtbarkeit im Netz“.

 

Die Berater-Webseite weiter „tunen“ oder nicht?

Entscheidend ist deshalb beim Bewerten der bei der Suchmaschinen-Optimierung erzielten Fortschritte stets die Frage: Wo standen wir vor drei oder sechs Monaten oder vor einem Jahr in den Google-Rankings bezogen auf die definierten Suchbegriffe A, B und C und wo stehen wir heute? Und wenn man dann feststellt: Damals fuhren wir Fahrrad und heute einen VW Golf. Dann kann man als Beratungsunternehmen immer noch entscheiden: Genügt uns dies oder sollen wir unseren Golf noch so tunen, dass er fast so schnell wie ein Ferrari fährt?

 

Checken Sie, ob sich Markt als Berater verändert hat!

Beachten Sie beim Checken der Platzierung Ihrer Webseite im Netz auch jedoch, ob sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie – also März 2020 – zum Beispiel durch

  • die gestiegene Akzeptanz des Online-Coachings sowie der digitalen Beratung oder
  • die verstärkte Nutzung von KI-Systemen

eventuell Ihr Markt bzw. Geschäftsfeld verändert hat. Das ist bei nicht wenigen Trainern, Beratern und Coaches der Fall, denn inzwischen bieten sie außer Webinaren auch Online-Coachings- und -Beratungen an, an denen alle Interessierten – und zwar unabhängig von ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz – teilnehmen können. Deshalb sollte ihre Webseite auch anders als in der Vor-Corona-Zeit nicht nur regional gut gefunden werden, sondern bundesweit – oder gar in der gesamten DACH-Region oder gar weltweit. Deshalb ist durchaus möglich, dass sie nun – anders als in der Vor-Corona-Zeit – statt eines Fiat Panda einen VW Golf als Webseite brauchen.

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